Holzmobilisierung bezeichnet in der Forstwirtschaft die Gesamtheit der organisatorischen, beratenden und logistischen Aktivitäten, die den Umfang des tatsächlichen Holzeinschlags (Holzernte) erhöhen sollen. Hintergrund sind die laut der zweiten Bundeswaldinventuren 2002 gegenüber der ersten Inventur von 1987 stark gewachsenen Holzvorräte in den Beständen, verursacht durch das Überwiegen der nachwachsenden über die eingeschlagenen Mengen (Zuwachs). Durch die Holzmobilisierung soll die nachhaltig mögliche Waldnutzung stärker ausgeschöpft werden. Großes Potential wird zum einen im Privatwald und vor allem im Klein- und Kleinstprivatwald gesehen, der häufig nur extensiv wirtschaftlich genutzt wird. Zum anderen wird generelles Optimierungspotential bei der Bewirtschaftung von Waldflächen in Bereichen wie Ernte, Logistik und Vermarktung gesehen.
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